Ein aufgehängter kugelförmiger LED-Bildschirm kann in Einkaufszentren, Museen, Flughäfen, Ausstellungshallen und Veranstaltungsräumen eine starke schwebende visuelle Wirkung erzeugen. Bevor jedoch eine große LED-Kugel an einer Decke oder einer Stahlkonstruktion befestigt wird, muss eine Frage geklärt werden:
Welche statische Last verursacht die LED-Kugel?
Die Antwort ist nicht einfach das Gewicht, das auf dem Produktdatenblatt angegeben ist. Die gesamte aufgehängte Last kann aus LED-Modulen, internem Rahmen, Stromversorgungen, Kabeln, Aufhängestruktur und Rigging-Hardware bestehen.

Das Verständnis dieser Faktoren vor der Installation erleichtert die Planung eines sicheren und praktikablen Aufhängesystems.
Das Gewicht eines kugelförmigen LED-Bildschirms hängt von mehreren Faktoren ab:
Eine größere Kugel hat normalerweise eine deutlich größere Anzeigefläche als eine kleinere Kugel.
Die Oberfläche einer Kugel kann wie folgt geschätzt werden:
A = πD²
wo Dist der Kugeldurchmesser.
Beispielsweise besitzt eine 2-Meter-Kugel eine Oberfläche von etwa:
3,14 × 2² = 12,56 m²
Wenn die vollständige Display-Konstruktion etwa 35 kg/m² wiegt, beträgt die grobe geschätzte Bildschirmmasse:
12,56 × 35 ≈ 440 kg
Dies ist für eine frühe Projektschätzung hilfreich, darf jedoch nicht als endgültige statische Last betrachtet werden. Das tatsächliche Produktgewicht ist stets anhand des finalen technischen Designs zu bestätigen.
Dies ist einer der wichtigsten Punkte bei der Planung einer hängenden LED-Anzeige.
Wenn eine LED-Kugel 400 kg wiegt, bedeutet das nicht automatisch, dass der Bauingenieur nur 400 kg berücksichtigen muss.
Ein komplettes Aufhängesystem kann umfassen:
Gesamte Aufhängelast = LED-Kugel + Tragkonstruktion + Rigging + Kabel + Hebezeuge + sonstige Ausrüstung
Beispiel:
| Komponente | Beispielgewicht |
|---|---|
| Sphärischer LED-Bildschirm | 400 kg |
| Aufhängerkonstruktion | 40 kg |
| Takelagezubehör | 20 kg |
| Kabel und Zubehör | 10 kg |
| Geschätzte Gesamtkosten | 470 kg |
Dieses Beispiel zeigt, warum das gesamte Installationssystem und nicht nur die LED-Module berücksichtigt werden müssen.
Statikingenieure arbeiten normalerweise mit Kraft statt lediglich mit Gerätemasse.
Eine einfache Umrechnung lautet:
Kraft = Masse × Erdbeschleunigung
Für ein hängendes System mit einer Gesamtmasse von 470 kg gilt:
470 × 9,81 ≈ 4.611 N
oder ungefähr:
4,61 kN
Dies stellt die grundlegende Schwerkraftlast dar, bevor projektspezifische statische Faktoren berücksichtigt werden.
Es ist daher sinnvoll, dass der LED-Bildschirm-Hersteller dem Tragwerksplaner vor Beginn der Installation genaue Angaben zum Gewicht und zur Aufhängung der Geräte liefert.
Die Module bilden die sichtbare kugelförmige Oberfläche. Unterschiedliche Pixelabstände und Modul-Designs können unterschiedliche Gewichte aufweisen.
Asphärisch geführte Anzeige kann seine Form nicht ohne eine innere Stützkonstruktion bewahren.
Der Rahmen hält die Module in ihren korrekten gekrümmten Positionen und trägt zur Lastverteilung durch die Kugel bei.
Größere Kugeln erfordern im Allgemeinen stabilere innere Konstruktionen.
Stahlseile, Halterungen, Heberinge und andere Aufhängungskomponenten erhöhen ebenfalls das Gesamtgewicht.
Bei großen Installationen kann zwischen der LED-Kugel und der Gebäudestruktur ein zusätzlicher Stahl-Aufhängungsrahmen installiert werden.
Stromversorgungen, Empfangskarten, Verkabelung und andere elektrische Komponenten können innerhalb der Kugel installiert werden.
Ihr Einzelgewicht mag gering sein, doch sie müssen dennoch in die vollständige Gewichtsberechnung einbezogen werden.
Je nach Installation können Hebezeuge Folgendes umfassen:
Die endgültige hängende Last umfasst daher weit mehr als nur die LED-Anzeigefläche.
Eine hängende Kugel verwendet normalerweise mehrere Aufhängepunkte.
Stellen Sie sich vor, das gesamte hängende System wiegt 480 kg und verfügt über vier Aufhängepunkte.
Eine einfache erste Schätzung lautet:
480 ÷ 4 = 120 kg pro Punkt
Dies sollte jedoch nicht nicht als endgültiger technischer Wert verwendet werden.
Reale Installationen verteilen das Gewicht selten perfekt gleichmäßig.
Mehrere Faktoren können die Last an jedem Aufhängepunkt verändern:
Aus diesem Grund sollte der Hersteller die Konstruktionszeichnungen und Gewichtsangaben für die Ausrüstung bereitstellen, während ein qualifizierter Statiker oder Rigging-Fachmann die erforderliche Tragfähigkeit jedes Aufhängepunkts ermittelt.
Eine weitere wichtige Frage ist, ob die Kugel stationär bleibt.
Eine dauerhaft aufgehängte LED-Kugel erzeugt im Normalbetrieb hauptsächlich eine statische Last.
Einige kreative Installationen nutzen jedoch Motoren oder Hebezeuge, um die Kugel anzuheben, abzusenken oder zu bewegen.
Wenn die Kugel beschleunigt oder abbremst, können zusätzliche Kräfte entstehen.
Daher sollte eine motorisierte sphärische LED-Installation nicht genauso bewertet werden wie eine dauerhaft befestigte hängende Kugel.
Das Hebesystem, die Winde, die Tragstruktur und das Steuerungssystem müssen alle bei der Konstruktion berücksichtigt werden.
Der Durchmesser beeinflusst das Gesamtgewicht maßgeblich.
Betrachten Sie die ungefähren Oberflächenflächen:
| Durchmesser | Kugeloberfläche |
| 1 m | 3,14 m² |
| 1,5 m | 7,07 m² |
| 2 m | 12,57 m² |
| 2,5 m | 19,63 m² |
| 3 m | 28,27 m² |
Eine Kugel mit einem Durchmesser von 3 Metern hat nicht nur dreimal die Anzeigefläche einer Kugel mit einem Durchmesser von 1 Meter. Sie hat ungefähr neunmal die Oberfläche .
Mit zunehmendem Durchmesser muss möglicherweise auch das Tragwerk stabiler werden.
Deshalb erfordern große hängende Kugeln eine umfangreichere statische Planung.
Bevor eine hängende sphärische LED-Anzeige genehmigt wird, sollte das Projektteam mehrere Angaben vorbereiten:
Die frühzeitige Bereitstellung dieser Informationen kann spätere, umfangreiche strukturelle Änderungen verhindern.
Möglicherweise, doch dies darf niemals vorausgesetzt werden.
Eine Decke in einem Einkaufszentrum, ein Dach einer Ausstellungshalle oder eine Flughafenstruktur mag zwar stabil erscheinen, doch dekorative Deckenplatten sind nicht zwangsläufig tragfähige Aufhängepunkte.
Die Tragstruktur hinter der Decke muss bewertet werden.
Bei großen Kugeln sollte die endgültige Installation gemäß lokaler Anforderungen von qualifizierten Fachleuten für Statik oder Rigging überprüft werden.
Toosen stellt her kugelförmige LED-Displays für Indoor- und Outdoor-Projekte.
Verfügbare Pixelabstände umfassen P1,25, P1,5, P1,8, P2, P2,5, P3, P4, P5, P6, P8 und P10; verschiedene Kugeldurchmesser sind je nach Projektanforderungen erhältlich.
Die Hängemontage eignet sich besonders für Einkaufszentren, Ausstellungsräume und Flughafenhallen, da sie Bodenfläche spart und gleichzeitig ein 360-Grad-Betrachtungserlebnis gewährleistet.
Für maßgeschneiderte Projekte können Durchmesser, Pixelabstand und Tragkonstruktion an die Einbausituation angepasst werden.
Die statische Belastung eines hängenden kugelförmigen LED-Bildschirms darf niemals allein auf Basis der LED-Module geschätzt werden.
Die vollständige Berechnung muss berücksichtigen die Kugel, den inneren Rahmen, die Aufhängungskonstruktion, die Rigging-Hardware, die Kabel sowie sonstige angeschlossene Geräte .
Der Kugeldurchmesser ist ebenfalls entscheidend, da die Anzeigefläche rasch zunimmt, sobald der Durchmesser größer wird.
Für eine frühzeitige Planung können Gewichtsangaben der Ausrüstung und grundlegende Lastberechnungen dabei helfen, die Praktikabilität eines Projekts einzuschätzen. Vor der Installation sollten jedoch die endgültigen Aufhängepunkte und die tragende Struktur von qualifizierten Ingenieuren überprüft werden.
Falls Sie ein Projekt mit einer aufgehängten LED-Kugel planen, erleichtert es das strukturelle Design und die Installation erheblich, wenn Sie dem Hersteller frühzeitig den Kugeldurchmesser, die Einbauhöhe, den Pixelabstand sowie die Aufhängebedingungen mitteilen.
Das Gewicht hängt vom Durchmesser, vom Pixelabstand, vom Rahmenkonzept sowie davon ab, ob das Display für den Innen- oder Außenbereich konzipiert ist. Das endgültige Projektkgewicht ist beim Hersteller zu bestätigen.
Es gibt keine universell gültige Anzahl – sie hängt von der Kugelgröße, dem Gewicht, dem Rahmenkonzept, dem Schwerpunkt und der tragenden Struktur ab.